Tracheotomie - Tracheostomy                         
Dilatationstracheotomie - Dilational Tracheostomy
    Praxisseminar Symposium 2006 Impressum Kontakt Links
         
 

Home  

Geschichte 

  Altertum
  Mittelalter
  18. und 19. Jahrhundert
  Intubation
  20. Jahrhundert
  Dilatationstracheotomie

Anatomie  

Operative Tracheotomie  

Dilatationstracheotomie 

  Sheldon Tracheotom
  Toye Weinstein
  Ciaglia
  Rapitrach
  Griggs
  Fantoni (TLT)
  Ciaglia BlueRhino
  PercuTwist

Airwaymanegement 

Indikationen / Kontraindikationen 

Komplikationen 

Spätfolgen 

Dekanülierung / Kanülenwechsel

Literatur

 

 
 

PercuTwist - Dilatationstracheotomie

 

Nach Desinfektion und steriler Abdeckung erfolgt die exakte Palpation der Halsregion.

Nach Punktion der Trachea mit der dafür vorgesehnen Kanüle erfolgt die Platzierung des Seldinger-Drahtes über die belassene Plastikkanüle. Dabei wird der Seldinger-Draht in Richtung auf die Bifurkation der Trachea vorgeschoben.

Anschließend wird auch die Hülle der Punktionsnadel entfernt und rechts und links des Seldinger-Drahtes eine horizontale Hautincision vorgenommen. Diese sollte insgesamt eine Länge von 15 mm haben. Neben dem Führungsdraht darf keine Hautbrücke zurückbleiben.

Jetzt erfolgt unter leichtem bis mäßigem Druck die Dilatatation mit einem selbstschneidenden Schraubendilatator, der über den Seldinger-Draht geschoben wird.

Eine Annäherung von Vorder- und Hinterwand der Trachea soll durch Dosierung des Druckes möglichst vermieden werden.

Durchschneidet die Spitze des Dilatators die tracheale Vorderwand, wird nicht mehr unter leichtem Druck, sondern unter leichtem Zug mittels Schraubbewegung weiter dilatiert.

 Dadurch sollen ein Kollabieren der Trachea und eine Berührung der Tracheahinterwand durch die Spitze des Dilatators vermieden werden.

Nun wird solange weiter geschraubt, bis endotracheal keine weitere Zunahme des Gewindedurchmessers erkennbar ist. Gleichzeitig spürt man einen deutlich nachlassenden Schraubwiderstand.

Nach Herausschrauben des Dilatators wird die Trachealkanüle über den belassenen Führungsdraht mittels Führungsdilatator platziert.

Nach endoskopischer Kontrolle der Kanülenlage wird das Beatmungsgerät konnektiert.

Die Kanüle wird mittels Halteband am Hals fixiert und eine Trachealplatte als Verband im Stomabereich angebracht.